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Trend

Innenausbau 2026

von den Trends zum Projekt, durch die Materie

18 August 2026

2026 pide al proyectista saber leer la materia antes incluso de leer el espacio. Las tendencias que definen el año nacen de una intención cultural precisa: el retorno a la fisicidad como respuesta al exceso de estímulos visuales. Superficies que se perciben al tacto. Paletas que evocan sedimentos, polvo de piedra, bosques. Una estética de la autenticidad que el mercado residencial, retail, hospitality y contract está acogiendo con una conciencia creciente. Para los estudios de arquitectura y de diseño de interiores, conocer las tendencias significa identificar acabados, formatos, paletas y lenguajes compositivos para proyectar espacios coherentes con las nuevas demandas del mercado. Este artículo analiza las principales direcciones del diseño de interiores 2026, con una mirada a las superficies en gres porcelánico como herramientas proyectuales para ambientes contemporáneos.

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Die vier Trends 2026 für das Planen mit der Materie

Die Trends 2026 entstehen aus der Konsolidierung kultureller Richtungen, die die Nachfrage von Bauherren und Planern international zunehmend prägen. Vier Ausrichtungen zeichnen sich am deutlichsten ab:jede mit einer eigenen Gestaltungssprache, einer eigenen Farbpalette und einer präzisen Antwort im Angebot an Oberflächen aus Feinsteinzeug.

Die Materie als geologisches Gedächtnis: Steinoptik und dreidimensionale Texturen

Der erste Trend ist derdes geologischen Gedächtnisses, die rohen und unvollkommenen Strukturen mit erdigen Farbpaletten verbindet. Aus dieser Sicht nimmt das Feinsteinzeug in Steinoptik Quarzite, Basalte, Sedimentgesteine und Porphyre als natürliche Matrizen auf, um deren Identität neu zu interpretieren und deren ästhetische und gestalterische Qualitäten zu verstärken. Die Farbpalette reicht von nordischem Grau bis zu mediterranem Beige, über Oxide, Sandtöne und Kalksteine.

Die dreidimensionalen Texturen — gestockt, gemeißelt, behauen oder spaltrau — erinnern an eine alte Kultur des Handwerks, geprägt von handwerklichen Gesten, Werkzeugen und Techniken, die in der Steinbearbeitung überliefert wurden. Die Keramikoberfläche nimmt dieses Gedächtnis auf und übersetzt es in eine zeitgenössische Sprache, indem sie Rhythmus, Tiefe und Lichtvibrationen einführt. Im Großformat gewinnen diese Bearbeitungen eine fast architektonische Präsenz: Die Verkleidung definiert den Raum nicht nur, sie trägt dazu bei, ihn zu bauen.

Matte Fliesen und einhüllende Oberflächenals Antwort auf das Übermaß an Reizen

Der zweite Trend ist der des sensorischen Rückzugsorts: einhüllende Farbtöne, matte Fliesen, Flächen, die zum Innehalten einladen. Der Raum wird zum Ort des Wohlbefindens, und die Oberfläche wird nach ihrer haptischen Qualität gewählt, nicht nur wegenihrer visuellen Wirkung. Das Finish matt absorbiert das Licht, anstatt es zu reflektieren, und schafft eine gesammelte, präsente Wahrnehmung des Raums.In jedem Anwendungsbereich unterstreicht es die Fähigkeit der Keramikoberfläche, das Material, von dem sie sich inspirieren lässt, zu interpretieren und zu perfektionieren, und gibt dessen Aussehen, Tiefe und materische Echtheit mit größter Treue wieder. Die haptischen Eigenschaften sind besonders weit entwickelt: Die Oberfläche wirkt natürlich, angenehm und weich beim Berühren; matte Feinsteinzeug-Fliesen lassen sich zugleich gut reinigen, ohne dass die ästhetische Wirkung leidet.

Der Dialog zwischen Tradition und Gegenwart: dekorative Oberflächen und gestalterische Identität

Der dritte Trend greift handwerkliche Codes und historische Muster auf und interpretiert sie zeitgemäß: keine Nostalgie, sondern eine Strategie zur Schaffung von Räumen mit starker und wiedererkennbarer Identität. Dekorböden, Mosaike, Einsätze und Accent Walls bringen visuelle Komplexität, ohne auf die Leistungen des Feinsteinzeugs zu verzichten. Die große Auswahl an Dekoren und Mosaiken in Steinoptik von Atlas Concorde — für Innenräume, Badezimmer und Repräsentationsräume — bietet die gestalterische Freiheit, die das Projekt verlangt, mit der Langlebigkeit, die nur Feinsteinzeug garantiert.

Raffinierte Oberflächen mit hoher visueller Wirkung

Der vierte Trend ist die materische Raffinesse: polierte Oberflächen, chromatische Tiefe, Finishes mit hoher visueller Wirkung für Räume von großer Qualität. Es ist die Qualität, die aus der Forschung an der Materie entsteht — aus der Fähigkeit des Feinsteinzeugs, Tiefe und Äderungen mit einer Treue wiederzugeben, die das natürliche Material nicht immer konstant garantiert. Große Platten mit glänzender Oberfläche verstärken das natürliche Licht und schaffen Räume von szenografischer Qualität, im Wohnbereich ebenso wie im Contract und in der Premium-Hospitality.

Farbpalette Innenausbau 2026

Die Farbpalette Innenausbau 2026 bewegt sich zwischen zwei Polen: den tiefen, mineralischen und sandfarbenen Tönen der Erde auf der einen Seite, dem Weiß als aktivem Hintergrund auf der anderen. Ein Farbsystem, das der Planer je nach Charakter des Raums und seiner Nutzungsbestimmung zusammenstellt.

Terrakotta, Rost, Salbeigrün und Ocker

Die Rückkehr zu den Farben der Erde ist das übergreifendste Farbsignal des Jahres 2026, bestätigt von den wichtigsten Terminen des internationalen Designs. Terrakotta, Rost, Salbeigrün und Ocker schaffen authentische und einhüllende Innenräume: Töne, die an natürliche Pigmente erinnern, die gut altern, die nicht ermüden. Für alle, die mit dieser Farbpalette im Zeichen von Zement und Materie arbeiten, bieten Boost Natural und Boost Natural Pro die Töne, die diesen Farbwerten am nächsten kommen: eine Palette von 15 Nuancen, inspiriert von natürlichen Tonerden, mit erdigen Schattierungen, die an Ocker, Sand und Lehm erinnern, Ton in Ton oder mit zarten Kontrasten kombinierbar. Für stärker strukturierte und dreidimensionale Oberflächen ermöglicht Boost Expression — mit der Palette von 10 Nuancen, die gemeinsam mit Elisa Ossino entwickelt wurden, darunter Salbeigrün und zeitgenössische warme Töne — materische Kombinationen mit großer gestalterischer Freiheit.

Smoked Pastels, Mineral Tones und Akzentfarben

Die Farbforschung 2026 führt das Konzept der Akzentfarben ein: ein Akzentton, komplementär oder bewusst kontrastierend, maßvoll dosiert, um Details, Volumen oder Einrichtungselemente hervorzuheben und den Blick im Raum zu lenken.In der Praxis arbeitet man mit einer charaktervollen Verkleidung, die als visueller Dreh- und Angelpunkt dient. Die Farben, die diese Rolle 2026 verkörpern, sind die Rauchtöne: Grautöne, die sich zum Beige erwärmen, und Weißtöne, die ins Elfenbein übergehen. Keine Primärfarben, sondern leicht „getrübte“ Nuancen, die Persönlichkeit einbringen, ohne zu dominieren. In diese Richtung gehen die staubigen und mineralischen Töne der Boost Kollektionen, bei denen die Oberfläche eine nuancierte, nicht einheitliche Farbqualität trägt, die genau dieses Gefühl erzeugt.

PANTONE Cloud Dancer, ein weiches und einhüllendes Weiß

Pantone hat Cloud Dancer (PANTONE 11-4201)zur Farbe des Jahres 2026 gewählt — zum ersten Mal in der Geschichte der Auszeichnung ein Weiß. Kein kaltes oder steriles Weiß: Cloud Dancer ist ein sanfter, leicht warmer Ton, der sich dem Elfenbein annähert, ohne an Leuchtkraft zu verlieren. Pantone beschreibt es als eine Farbe, die das visuelle Rauschen reduziertund Raum für die Pause schafft — eine direkte farbliche Antwort auf das Übermaß an Reizen der Gegenwart. In der Innenraumgestaltung interpretiert dieses Weiß den Hintergrund als aktive Präsenz: nicht als bloßes Fehlen von Farbe, sondern als leuchtende und weiche Oberfläche, die das natürliche Licht verstärkt und Texturen, Volumen und umgebende Materialien zur Geltung bringt. Die Farben Boost Vision Glow und Boost Expression Glow setzen diese Richtung mit leuchtenden Oberflächen um, die kontrolliert mit dem Licht spielen. Nyra Star bringt in seiner hellsten Variante dieselbe Leuchtkraft in die Steinoptik — eine Oberfläche, die sich mit den Stunden des Tages verändert und einen lebendigen Hintergrund für das gesamte Projekt schafft.

Von den Trends Innenausbau 2026 zum Projekt: wie man die Oberflächen auswählt

Trends sind ein Ausgangspunkt, kein Ziel. Die Aufgabe des Planers ist es, sie in Raum zu übersetzen: die richtige Oberfläche zu wählen bedeutet, einer Absicht Form zu geben. Die Oberfläche muss zugleich überzeugen durch visuelle Qualität, technische Leistung, Kohärenz der Gestaltungssprachen und Langlebigkeit. Das Feinsteinzeug — in seinen Ausführungen in Stein-, Marmor-, Zement- und Holzoptik — ist das technische Instrument, das diese Absicht verlangt: nicht, weil es im Trend liegt, sondern weil es sie verkörpern kann.

Fliesen Großformat: über die Kontinuität von Boden und Wandverkleidung hinaus

Zu den übergreifendsten Trends des Jahres 2026 gehört die Wahl von Fliesen im Großformat: Platten, die die Fugen eliminieren, erweitern die Wahrnehmung des Raums und ermöglichen die visuelle Kontinuität zwischen Boden und Wand, die den Raum in ein einheitliches System verwandelt. Die Feinsteinzeugplatten von Atlas Concorde verkleiden Wände, Möbel und vertikale Flächen in Kontinuität mit dem Boden.

Das System OneSpace von Atlas Concorde geht jedoch über die Logik des Floor-to-Wall hinaus: Es ist ein integriertes Produkt-Ökosystem, das Böden, Verkleidungen, große Platten für Küchenarbeitsplatten und Rückwände, Tische, Badmöbelelemente und Accessoires in einer einzigen Sprache vereint. Böden, Oberflächen und Möbel treten über die Marken Atlas Concorde, Atlas Plan und Atlas Concorde Habitat in Dialog und lassen Projekte entstehen, in denen jedes Element — von der Bodenplatte bis zur Küchenarbeitsplatte, von der Duschverkleidung bis zum Waschbecken — dieselbe materische Identität teilt. Keine ästhetische Entscheidung, sondern ein vollständiges Planungssystem für alle, die kohärente Räume von der Architektur bis zur Einrichtung gestalten wollen.

Feinsteinzeug als Identitätsinstrument im Contract- und Hospitality-Bereich

Im Contract- und Hospitality-Bereich baut die Oberfläche die Identität des Projektsnoch vor dem Mobiliar auf. Eine großformatige Wand in Steinoptik mit hoher Varianz, ein Boden, der sich in Kontinuität bis in die Lounge erstreckt: Das ist die visuelle Signatur des Raums, das erste Element, das die Erfahrung des Gastes lenkt und einen Ort wiedererkennbar macht. In dieser Logik bedeutet die Differenzierung der Zonen — Rezeption, Flure, Zimmer, F&B-Bereiche — keine Fragmentierung des Projekts: Sie bedeutet, Oberflächen, Finishes und Farbpaletten zu orchestrieren, die dieselbe materielle Sprache teilen, und so Kohärenz über den gesamten Eingriff hinweg aufzubauen, ohne ihn zu vereinheitlichen.

Materie, Farbpaletten, Gestaltungssprachen: Die Trends im Innenausbau 2026 laufen in einer einzigen Richtung zusammen — der Rückkehr zur Oberfläche als bewusste Planungsentscheidung. Sie in ein Projekt zu übersetzen bedeutet, die kulturelle Nachfrage des Marktes lesen zu können und ihr mit Materialien zu begegnen, die expressive Tiefe und technische Leistung vereinen. Die Oberfläche war noch nie so zentral für die Definition der Identität eines Raums.

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